Depressionen bei Schülerinnen und Schülern – ziehen Sie mit den Eltern an einem Strang

Depressionen bei SchĂĽlerinnen und SchĂĽlern (SuS) sind kein neues Phänomen. Die Corona-Pandemie hat allerdings dazu gefĂĽhrt, dass psychische Erkrankungen offen zutage getreten sind, verstärkt wurden oder neu entstanden sind. Insgesamt hat die Zahl von SuS mit Depressionen in den letzten Jahren erkennbar zugenommen. Auch lässt sich beobachten, dass die betroffenen SuS immer jĂĽnger werden und schon Grund-SuS von Depressionen betroffen sind. Schwierig ist die Situation häufig, da die Kinder- und Jugendpsychiatrien – egal, ob ambulant oder stationär – und die Kinder- und Jugendpsychiater/-innen bzw. .-psycholog/-innen hoffnungslos ĂĽberlastet sind, sodass SuS mit psychischen Problemen häufig bis zu 9 Monate auf einen Termin warten. Ausnahmen gibt es nur noch bei akuter Suizidgefahr. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Lehrkraft genau hinschauen, präventiv handeln und den Eltern beratend zur Seite stehen. praxisbeispielLuisa Schneider ist Klassenlehrerin der 6. Klasse des örtlichen Gymnasiums. Sie macht sich Sorgen um eine ihrer SchĂĽlerinnen. Hanna war bisher ein aufgeschlossenes und fröhliches Mädchen. Sie ist in der Klasse beliebt, eine gute SchĂĽlerin und immer aktiv in allen Fächern dabei. Seit den Sommerferien stellt Frau Schneider allerdings fest, dass Hanna häufig fehlt, sich kaum noch am Unterricht beteiligt und ihre Leistungen in allen Fächern deutlich schlechter geworden sind. Sie beobachtet auĂźerdem, dass Hanna sich von ihren Freundinnen zurĂĽckzieht und die Pausen allein auf einer Bank auf dem Schulhof verbringt. Nach ihren Beobachtungen bemĂĽhen sich die Freundinnen immer wieder, sie einzubeziehen, Hanna weist sie allerdings immer wieder ab. AuĂźerdem ist Frau Schneider aufgefallen, dass Hanna in letzter Zeit abgenommen hat, obwohl sie nicht ĂĽbergewichtig war.  Tipp 1: Achten Sie auf Anzeichen fĂĽr Depressionen im Schulalltag Wenn SuS sich in ihrem Verhalten ohne erkennbaren Grund auffällig verändern, kann das viele Ursachen haben. Es muss fĂĽr Sie allerdings auf jeden Fall ein Signal sein, genau hinzusehen und
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Corona-bedingte Defizite – beziehen Sie die Eltern aktiv mit in die Aufarbeitung ein

Nach mehr als einem Jahr Corona-bedingten Einschränkungen, Schulschließungen, Wechselunterricht, Quarantäne und Corona-Infektionen ist wohl allgemein unbestritten, dass das nächste Schuljahr eine Herausforderung für Schüler und Schülerinnen (SuS), Eltern und Lehrkräfte

Befreiung von der Maskenpflicht nur mit Attest

Handlungsempfehlung Mit diesem Beschluss wissen Sie, welche Anforderungen ein Attest erfĂĽllen muss, um SchĂĽler von der Maskenpflicht zu befreien. Der konkrete Fall 2 SchĂĽler beantragten die Befreiung von der Maskenpflicht