Konflikte vermeiden mithilfe wertschätzender Kommunikation

Kennen Sie auch das Gefühl, dass Vorwürfe in einer Kommunikation mitschwingen? In solch einer Situation fühlen wir uns schnell angegriffen und lassen uns somit in ein Rechtfertigungsverhalten drängen. Es entwickelt sich eine destruktive Eskalation – niemand möchte diese haben.  Gut, dass es die Technik der „gewaltfreien Kommunikation“ gibt. Deren Ziel ist, diese destruktive Eskalation durch bestimmte Regeln zu verhindern. Gewaltfreie Kommunikation ist ein Instrument, das uns ermöglicht, sowohl mit unseren eigenen Werten und Bedürfnissen in Kontakt zu sein als auch mit denen anderer Menschen.  Wir sind nicht gewohnt, unseren Gefühlen oder Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Wir haben sozusagen keine Verbindung zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Dementsprechend fehlt uns dieses Gefühl auch bei unseren Mitmenschen. Häufig ist es so, dass die Streitenden kein Konfliktmanagement haben und ebenso keine konstruktive Streitkultur kennen. Sie wissen schlicht nicht, wie sie sich bei einem Streit richtig verhalten. Darum können aus eigentlichen Harmlosigkeiten und kleinen Missverständnissen große, fast unlösbare Auseinandersetzungen werden. Warum gibt es Auseinandersetzungen? Wie Menschen mit sich selbst reden, ist oft sehr hart und wenig empathisch. Macht man einen Fehler, so sagt man oft: „Wie konnte ich so dumm sein, ich sollte es besser wissen!“ Auf dieselbe Weise sprechen wir mit unseren Kindern, Schülern und auch Eltern. Seit ca. 8.000 Jahren werden wir in dieser Art und Weise erzogen und erziehen uns selbst. Wir leben in einem Dominanzsystem. Um in solchen Strukturen bestehen zu können, sind eine veränderte Sichtweise und eine Sprache notwendig, die Menschen auf angenehme Weise anspricht. Denn wir denken häufig, dass Menschen sich falsch verhalten, wenn sie Dinge tun, die uns nicht gefallen. Es gibt viele Wörter, um diejenigen zu etikettieren, die sich nicht nach unseren Vorstellungen verhalten. Solche Wörter sind z. B. „dumm“, „egoistisch“, „faul“, „bösartig“ oder „unreif“. Wenn wir so über uns oder andere denken, kommen ungute Gefühle
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