Darauf mĂŒssen Sie beim Einsatz von Canva achten, um datenschutzkonform zu arbeiten

Canva – ein Tool, um Info-Grafiken, Logos, Poster und mehr zu erstellen – ist bei LehrkrĂ€ften wie Lernenden Ă€ußerst beliebt. Die Seite datenschutz-schule.info hat sich das Werkzeug genauer angesehen und mit Blick auf den Datenschutz bewertet. Das ResĂŒmee: Canva erhebt etliche Daten und ist damit in der Schule nur eingeschrĂ€nkt einsetzbar. Wie es aber dennoch geht, das erfahren Sie in diesem Bericht. Das ist Canva Bei Canva handelt es sich um eine Website (mit optionaler App fĂŒr iOS/Android), mit deren Hilfe Sie schicke Grafiken aller Art mit wenigen Klicks erstellen können. Möglich wird dies durch eine Vielzahl an Vorlagen. Bei Canva können Sie sich kostenlos registrieren und haben dann Zugriff auf eine Basis-Version, die in den meisten FĂ€llen ausreicht. Eine kostenpflichtige Version schaltet dann zusĂ€tzliche Vorlagen und Funktionen frei. Als Lehrkraft können Sie eine kostenlose Canva for Education Version beantragen, die der Pro-Version entspricht. Mit ihr können Sie die Inhalte auch ĂŒber Google Classroom und Microsoft Teams mit Ihren Lernenden teilen. Datenschutzrechtlich problematisch Auf der Seite datenschutz-schule.info gibt es einiges an Canva zu bemĂ€ngeln. Hier eine kurze Zusammenfassung: Die Serverstandorte befinden sich außerhalb des EuropĂ€ischen Wirtschaftsraums (EWR).Zahlreiche Cookies (auch zur Analyse und zum Tracking von Nutzerverhalten) werden erhoben. Auf der Website lassen sie sich ausschalten, in den Smartphone-Apps ist dies jedoch nicht möglich.Die ausfĂŒhrliche DatenschutzerklĂ€rung beschreibt u. a., dass erstelltes Material maschinell ausgewertet wird und Daten zu personenbezogenen Merkmalen gesammelt an Dritte weitergegeben werden.Immerhin: Wer im Besitz einer „Canva for Education“-Version ist, wird nicht mit Werbung konfrontiert. Folgen fĂŒr den schulischen Einsatz Auf datenschutz-schule.info schĂ€tzt man die Folgen fĂŒr den Einsatz in der Schule folgendermaßen ein: Lernende mit schulischen EndgerĂ€ten: kritisch, weil die Lernenden einen eigenen Account benötigen. Aber auch bei schulischen Accounts gilt: Es dĂŒrfen keine personenbezogenen Inhalte (wie Namen, Fotos oder dergleichen mehr)
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