Verhelfen Sie Ihren SuS in 3 Schritten zu mehr Konfliktfähigkeit

In der Pause flogen mal wieder die Fäuste. Meist sind es 2 Jungs aus der Parallelklasse, die sich körperlich so in die Haare kriegen, dass mir himmelangst wird. Doch diesmal ist Luke involviert. Ein Schüler aus meiner Klasse. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, versuche ich herauszufinden, wie es eigentlich dazu kam. Luke ist eigentlich kein Typ für eine Schlägerei. Und doch fällt mir im Gespräch mit ihm auf, dass seine  Konfliktlösungskompetenz nicht so entwickelt ist, wie sie sein sollte. Warum ist Konfliktfähigkeit so entscheidend? In jeder Schulklasse gibt es Konflikte, die unsere Schülerinnen und Schüler (SuS) bewegen. Schule ist ein gutes Übungsfeld, um für das spätere Leben zu lernen, wie man mit diesen umgeht. Nicht alle SuS schaffen das aber mit dem „Handwerkszeug“, das sie von zu Hause mitbringen. Teilziel 1: Mit Provokationen umgehen In der Regel entsteht ein Konflikt zwischen 2 „Parteien“, bei dem eine von ihnen den Konflikt schürt. Ihre SuS sollten in der Lage sein, auf eine Provokation richtig zu reagieren. Dieses Verhalten üben Sie am besten in Rollenspielen ein: ● „Du entscheidest, ob du dich ärgern lässt. Versuche, nicht auf die Provokation zu reagieren.“ ● „Wenn du dich provoziert fühlst, geh weg und suche eine Lehrkraft oder eine/n StreitschlichterIn auf.“ ● „Wenn du nicht zur Lehrkraft oder Streit schlichtenden Person gehen kannst, schicke jemanden hin, um sie zu holen. Verhalte dich in der Zwischenzeit möglichst neutral. Verteidige dich nur, wenn du körperlich angegriffen wirst. Teilziel 2: Eigene Provokationen vermeiden Nicht immer sind unsere SuS die, die provoziert werden. Häufig sind sie es selbst, die den Streit anzetteln. Hier gilt es, intensiv zu arbeiten und noch tiefer einzusteigen, als ich es hier in diesem Beitrag tun kann. Bei der Tendenz zu gewalttätigem Verhalten müssen die Eltern, der Schulpsychologe / die
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